Förderung & Finanzierung
Beraterauswahl für die BAFA-Förderung: Worauf KMU bei der Auswahl achten sollten
26. März 2026·cornbeans
Die Auswahl eines geeigneten Beraters ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche BAFA-Förderung. Fehler bei der Auswahl können zur Ablehnung des Antrags oder zur Rückforderung des Zuschusses führen.
Welche Anforderungen muss ein BAFA-Berater erfüllen?
- Selbstständigkeit: Als selbstständiges Beratungsunternehmen oder Angestellter eines solchen tätig
- Überwiegender Geschäftszweck: Mehr als 50 % des Umsatzes aus entgeltlicher Unternehmensberatung
- Beratereigenschaft: Beim BAFA registriert, anerkannt und alle Nachweise erbracht
- Qualifikation und Zuverlässigkeit: Fachliche Eignung und persönliche Integrität
- Qualitätssicherung: Ein wirksames QS-System muss nachgewiesen sein
Wer ist als Berater von der Förderung ausgeschlossen?
- Berater, die für sich selbst oder ihr eigenes Unternehmen einen Zuschuss beantragt haben
- Berater von juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder gemeinnützigen Organisationen (ohne wirtschaftlichen Teilbetrieb)
- Inhaber, Gesellschafter oder Mitarbeitende des beratenen Unternehmens
- Angehörige im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 1 StGB
- Personen oder Unternehmen in Insolvenz oder mit abgegebener Vermögensauskunft
Worauf sollten KMU bei der Beraterauswahl achten?
- BAFA-Registrierung prüfen: Ist der Berater beim BAFA gelistet und hat er eine Berater-ID?
- Erfahrung mit BAFA-Förderung: Hat der Berater bereits geförderte Projekte durchgeführt?
- Unabhängigkeit sicherstellen: Keine persönlichen oder wirtschaftlichen Verflechtungen
- Keine Vorfinanzierung: Das Honorar darf nicht durch den Berater vorfinanziert werden
Wie finde ich einen geeigneten BAFA-Berater?
- Nutze das Beraterportal BAFA-Berater-finden.de
- Hole Empfehlungen von regionalen Ansprechpartnern ein
- Führe ein Vorgespräch, um Qualifikation und Chemie zu prüfen
