Förderung & Finanzierung
Unternehmensberatung & BAFA-Förderung: Voraussetzungen für Berater und Beratungen
26. März 2026·cornbeans
Die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen ist eines der wichtigsten Instrumente, um die Wettbewerbsfähigkeit von KMU zu stärken. In diesem Artikel findest du alle wichtigen Informationen – kompakt, aktuell und praxisnah.
1. Was ist die BAFA-Förderung?
Das BAFA-Förderprogramm unterstützt KMU und Freiberufler bei der Inanspruchnahme externer Beratung. Ziel ist die Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Anpassungsfähigkeit – insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel.
2. Wer kann BAFA-Förderung beantragen?
Antragsberechtigt sind Unternehmen, die alle folgenden Kriterien erfüllen:
- Weniger als 250 Mitarbeitende
- Jahresumsatz max. 50 Mio. € oder Bilanzsumme max. 43 Mio. €
- Sitz in Deutschland
- Zugehörigkeit zur gewerblichen Wirtschaft oder den freien Berufen
3. Voraussetzungen für Berater und Beratungsunternehmen
- Überwiegend im Bereich Unternehmensberatung tätig (mehr als 50 % des Umsatzes)
- Qualitätssicherungssystem nachgewiesen und aktiv gelebt
- Alle Beratereigenschaften gemäß BAFA-Merkblatt erfüllt
4. Wie hoch ist der Zuschuss?
- Neue Bundesländer (ohne Berlin, ohne Region Leipzig): 80 %, max. 2.800 €
- Alte Bundesländer und Berlin: 50 %, max. 1.750 €
- Förderfähige Beratungskosten: max. 3.500 €
5. Förderfähige Beratungsleistungen
- Wirtschaftliche, finanzielle, personelle und organisatorische Fragen der Unternehmensführung
- Individuell und konzeptionell durchgeführte Beratungen
- Beratungsdauer: max. 5 Tage / 40 Stunden
6. Ablauf der Antragstellung
- Antrag vor Beginn der Beratung online einreichen
- Erlaubnis zum Maßnahmebeginn erhalten
- Beratung durchführen und Beratungsbericht erstellen
- Verwendungsnachweis mit Kontoauszug und Beratungsbericht einreichen
- Zuschuss wird geprüft und ausgezahlt
