Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind Unternehmen, die bestimmte Größenmerkmale nach der EU-Definition nicht überschreiten. Die KMU-Einstufung ist im Fördermittelbereich sehr wichtig, weil viele Programme ausdrücklich auf diese Unternehmensgruppe ausgerichtet sind.
Warum ist die KMU-Einstufung wichtig?
Viele Förderprogramme setzen voraus, dass ein Unternehmen als KMU gilt. Deshalb ist die richtige Einordnung oft eine zentrale Fördervoraussetzung bereits vor der Antragstellung.
KMU-Kategorien im Überblick
| Kategorie | Mitarbeiter | Umsatz | Bilanzsumme |
|---|---|---|---|
| Kleinstunternehmen | unter 10 | bis 2 Mio. € | bis 2 Mio. € |
| Kleine Unternehmen | unter 50 | bis 10 Mio. € | bis 10 Mio. € |
| Mittlere Unternehmen | unter 250 | bis 50 Mio. € | bis 43 Mio. € |
Abgrenzung zu Großunternehmen
Unternehmen, die die maßgeblichen KMU-Schwellen überschreiten, gelten nicht mehr als KMU. Diese Abgrenzung ist relevant, weil für Großunternehmen häufig andere Förderbedingungen oder eingeschränkte Förderzugänge gelten.
Praxisbezug
Vor jeder Antragstellung sollte die KMU-Einstufung sauber geprüft und dokumentiert werden. Gerade bei Beteiligungen, Holdingstrukturen oder verbundenen Unternehmen passieren hier häufig Fehler.
