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Gemeinnützige Unternehmen

Kurz erklärt

Gemeinnützige Unternehmen beziehungsweise gemeinnützige Organisationen verfolgen nicht in erster Linie private Gewinnerzielungsabsichten, sondern steuerbegünstigte Zwecke. Im Fördermittelkontext ist wichtig, ob und in welchem Umfang daneben wirtschaftliche Tätigkeiten ausgeübt werden.

Warum ist der Begriff wichtig?

Gemeinnützige Strukturen sind in Förderprogrammen häufig gesondert zu betrachten. Je nach Programm kann es darauf ankommen, ob eine Organisation rein ideell tätig ist oder zusätzlich einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält.

Typische Merkmale

  • Verfolgung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke
  • steuerliche Begünstigung bei anerkannter Gemeinnützigkeit
  • häufige Organisationsformen sind Verein, Stiftung, gGmbH oder gUG
  • förderrechtlich relevant ist oft die Abgrenzung zwischen ideeller und wirtschaftlicher Tätigkeit
Wichtig Gemeinnützigkeit bedeutet nicht automatisch, dass eine Organisation immer oder nie förderfähig ist. Maßgeblich sind die konkreten Programmbedingungen und die tatsächliche Struktur der Tätigkeit.

Abgrenzung zu gewerblichen Unternehmen

Gewerbliche Unternehmen verfolgen primär wirtschaftliche Ziele. Gemeinnützige Organisationen verfolgen dagegen steuerbegünstigte Zwecke, können aber zusätzlich wirtschaftliche Bereiche haben. Diese Abgrenzung ist in Förderverfahren häufig entscheidend.

Praxisbezug

Vor einer Antragstellung sollte geklärt werden, wie die Organisation rechtlich und wirtschaftlich einzuordnen ist. Besonders wichtig ist die Frage, ob und in welchem Umfang ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb besteht.