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Eigenanteil

Kurz erklärt

Der Eigenanteil ist der Teil der Kosten, der trotz Förderung vom Antragsteller selbst getragen werden muss. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen den gesamten förderrelevanten Kosten und dem Zuschuss oder Darlehensvorteil.

Warum ist der Eigenanteil wichtig?

Auch wenn eine Förderung gewährt wird, bleibt in vielen Programmen ein Teil der Kosten beim Unternehmen oder Antragsteller. Der Eigenanteil ist deshalb wichtig für Liquiditätsplanung, Finanzierungsstruktur und wirtschaftliche Entscheidung.

Wovon der Eigenanteil abhängen kann

  • von der Förderquote des Programms
  • von der Höhe der förderfähigen Kosten
  • von Obergrenzen oder nicht förderfähigen Kostenbestandteilen
  • von steuerlichen Fragen wie der Behandlung der Umsatzsteuer
Wichtig Der Eigenanteil ist nicht nur eine Rechengröße. In vielen Verfahren muss er tatsächlich vom Antragsteller getragen und im Zweifel auch nachgewiesen werden.

Abgrenzung zu Förderquote und Förderhöhe

Die Förderquote gibt den prozentualen Zuschussanteil an. Die Förderhöhe ist der daraus resultierende konkrete Betrag. Der Eigenanteil beschreibt demgegenüber den Rest, der selbst zu finanzieren bleibt.

Praxisbezug

Vor einer Antragstellung sollte der Eigenanteil realistisch eingeplant werden. Eine Förderung ist nur dann wirklich hilfreich, wenn auch der verbleibende Finanzierungsanteil tragbar ist.