Auf dieser Seite (2 Abschnitte)
Sie können eine finanzielle Förderung erhalten, wenn Sie ein Kompetenznetzwerk zur Jüdischen Gegenwartsforschung aufbauen möchten. Das Netzwerk führt in enger Verzahnung mit der Praxis Aktivitäten zur Erfassung und Vernetzung der wissenschaftlichen Gemeinschaft durch. Zudem unterstützt Ihr Vorhaben die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Bevölkerung.
Sie sind antragsberechtigt, wenn Sie eine Hochschule oder eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung sind. Auch andere nicht gewinnorientierte öffentliche und private Einrichtungen wie Vereine und Verbände können Mittel erhalten. Ihr Vorhaben muss einen klaren Forschungsbezug aufweisen. Sie müssen zudem weitreichende Vorerfahrungen in der jüdischen und zivilgesellschaftlichen Forschungslandschaft nachweisen.
Mit den Fördermitteln können Sie den Betrieb einer geschäftsstellenartigen Struktur finanzieren. Sie können damit Personalausgaben, Sachmittel, wissenschaftliche Veranstaltungen, Reisen und die Vergabe von Aufträgen bezahlen. Das Vorhaben hilft Ihnen, die vorhandene Forschungslandschaft systematisch zu erfassen. Sie entwickeln analoge und digitale Vernetzungsformate für Wissenschaft und Gesellschaft. Dazu gehören zum Beispiel eine eigene Internetseite oder ein Weblog. Die Förderung läuft grundsätzlich über einen Zeitraum von 4 Jahren.
Details zum Programm
Richtlinie zur Förderung von Vorhaben zum Thema „Jüdische Gegenwartsforschung“
vom: 14.07.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 24.07.2026 B2
Rechtliche Voraussetzungen
- Sie sind eine Hochschule, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung oder eine andere nicht gewinnorientiert arbeitende öffentliche oder private Einrichtung.
- Ihr Vorhaben befasst sich mit der Erfassung, Vernetzung oder dem Transfer im Bereich der Jüdischen Gegenwartsforschung.
- Sie weisen weitreichende Vorerfahrungen und genaue Kenntnisse der wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Landschaft nach.
- Sie binden Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen Community aktiv in Ihr Netzwerk ein.
- Sie binden Verbände und zivilgesellschaftliche Organisationen verpflichtend in Ihr Vorhaben ein.
- Sie erklären Ihre schriftliche Bereitschaft, mit dem Begleitvorhaben FonA21 zusammenzuarbeiten und an wissenschaftlichen Evaluierungen mitzuwirken.
- Zum Zeitpunkt der Auszahlung der Fördermittel unterhalten Sie eine Betriebsstätte oder sonstige Einrichtung in Deutschland.
- Bei einem Einzelvorhaben: Sie sind zwingend eine wissenschaftliche Einrichtung.
- Bei einem Verbundvorhaben: Mindestens eine wissenschaftliche Einrichtung ist am Verbund beteiligt.
- Sie haben vor der Antragstellung geprüft, ob eine ausschließliche Förderung durch die Europäische Union möglich ist.
Ausschlussgründe:
- Sie führen mit dem Vorhaben wirtschaftliche Tätigkeiten durch.
- Sie haben mit den Arbeiten an dem Vorhaben bereits vor der Bewilligung begonnen.
- Sie nutzen die Ergebnisse des geförderten Vorhabens außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz.
Weiterführende Links
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (foerderdatenbank.de), Bundesministerium für Wirtschaft und Energie — Stand: 7. September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr; foerdermittel-experten.de ist kein behördliches Angebot und trifft keine Förderentscheidung.
